Lümmellauf in Ahrendsburg

January 14, 2017

Ahrendsburg - Ein Weihnachtsgeschenk musste her. Möglichst preiswert, mit Spaßfaktor und ein Erlebnis für alle Beteiligten. Da die Eltern und Moritz gerne nach Hamburg kommen, haben wir kurzerhand etwas hier in der Gegend gesucht und sind in Ahrendsburg fündig geworden - der 39. Lümmellauf im Hagener Forst. Was auf den ersten Blick klingt wie ein frivoler FFK Run hat jedoch nichts zu tun mit nackten Tatsachen, sondern verdankt seinen Namen dem extra für diesen Lauf  angefertigten Würstchen - dem Hagener Lümmel. Auf der Website des Veranstalters steht: "Der Hagener Lümmel ist eine Wurst mit internationalem Bekanntheitsgrad. Alljährlich pilgern millionen Menschen nach Ahrensburg, um in den Genuß des Hagener Lümmels zu kommen, den es nur einmal im Jahr zum Lümmellauf gibt. Als Läufer erhaltet Ihr einen kostbaren, köstlichen und kultigen Hagener Lümmel." Wow, mit solchem Gerede lass ich mich sofort locken und 5 Minuten später war die ganze Familie angemeldet.

 

Am 15. Januar war es dann soweit und wir standen zu fünft in der Schule am Hagen. Hier war alles perfekt vorbereitet und wir konnten in der Turnhalle. Das die ganze Veranstaltung zum 39. Mal stattfindet war deutlich zu merken und wir haben uns sofort wohl gefühlt. Es gab eine Turnhalle zum Umziehen, Toiletten, Duschen und sogar ein Kuchenbuffet. Nach einem kurzen gemeinsamen Einlaufen wurde es dann auch schon ernst. Startnummer anbringen, warm machen und schon standen wir an der Startlinie. Die Mädels hatten sich gemeinsam irgendwo im Mittelfeld in das Startfeld eingeordnet und ich hatte mich mit Moritz bis fast in die erste Reihe gedrängelt, als der Lauf pünktlich startete.

 

Schon nach wenigen Metern war klar, dass dieser Lauf etwas besonderes ist. Ganz entspannt geht es durch den verschneiten Hagener Forst und immer wieder muss ich mich zwingen auf den Wettkampf zu konzentrieren anstatt meinen Blick verträumt durch die Bäume schweifen zu lassen. Ich bin schon richtig gespannt auf den Steg durch das Moor, auf dem laut Auschreibung möglichst langsam gelaufen und nicht überholt werden soll.

 

 Nachdem der Wald samt klapprigen Holzpfad hinter den Läufern liegt, muss man sich etwa einen Kilometer vor dem Ziel noch einmal einen ordentlichen aber zum Glück nur kleinen Hügel hochkämpfen. Die letzten Meter bis zur Ziellinie (oder besser gesagt bis zum heiß ersehnten Würstchen) verlaufen dann aber sehr flach durch ein Wohngebiet und führen die Läufer zurück auf den Schulhof. Geschafft! Auch der Vater steht schon mit der Kamera im Anschlag in der Zielkurve und freut sich, dass seine Meute nach und nach eintrudelt - denn auch er bekommt gleich ein Würstchen, wenn alle wohlbehalten im Ziel sind. Dort sind mittlerweile auch Max und Amanda eingetroffen, die als alte Schulfreunde von Frauke mittlerweile zu Ahrendsburger "Einheimischen" geworden sind und 2018 dann wahrscheinlich selber auf dieser schönen Laufstrecke um ihren eigenen Lümmel kämpfen. Hier gehts schließlich um die Wurst.

 

 

 

 

 

 

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